Proaktiv statt reaktiv handeln: Ein Leitfaden zur effektiven Risikoszenarioplanung

Proaktiv statt reaktiv handeln: Ein Leitfaden zur effektiven Risikoszenarioplanung

Die Zeit voneinander unabhängiger Risiken, die man mit jährlichen Beurteilungen unter Kontrolle halten konnte, ist vorbei. Neue Gefahren, wie disruptive KI-Entwicklungen, geopolitische Ungewissheit, Cyber-Bedrohungen und wechselhafte Handelsbedingungen, sind stärker miteinander verknüpft und schwerer vorhersehbar.

Deshalb müssen Risikomanagementprogramme über die Identifizierung bekannter Bedrohungen hinausgehen; Szenarien vorhersehen, die das Erreichen strategischer Ziele verhindern könnten, und sich auf sie vorbereiten. Die Szenarioplanung unterstützt dies durch die Modellierung der Auswirkungen plausibler Ereignisse, von Cyber-Angriffen bis hin zu Gesetzesänderungen, auf den Geschäftsbetrieb und die Resilienz.

Vielen bereits mit ihren derzeitigen Aufgaben ausgelasteten ERM-Teams erscheint die Formalisierung der Szenarioplanung als riesige zusätzliche Aufgabe. Doch die meisten von ihnen setzen mit Stresstests, Notfallplänen und „Was-wäre-wenn“-Diskussionen zwischen Betriebs-, IT- und Finanzteams bereits einzelne Komponenten der Szenarioplanung um. Jetzt sollten sie diese miteinander verknüpfen, Daten standardisieren und eine einheitliche Übersicht über die Geschäftsrisiken erstellen, die das ganze Spektrum der potenziellen Folgen aufzeigt.

Vorstände und Unternehmensleitungen erwarten dies zunehmend. In einer Befragung für die „2025 Boardroom/CEO Study“ von Deloitte nannten 71 % der Manager eine strategische Risikoüberwachung und Szenarioplanung als das wirksamste Mittel zur Steigerung der Resilienz. ERM-Teams sollen Risiken nicht mehr nur katalogisieren, sondern strategische Prognosen und Entscheidungsgrundlagen liefern. Dazu müssen sie ihre vorhandenen Methoden für die Szenarioplanung formalisieren und perfektionieren, um Risikoinformationen als Unternehmensstrategie umzuformulieren.

Laden Sie zum Einstieg unseren LeitfadenStärkung der Unternehmensresilienz durch integrierte Szenarioplanung und Technologie“ herunter, um vier Best Practices zur Entwicklung eines effektiven Frameworks für die Szenarioplanung kennenzulernen.

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